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Classic-Berg-Cup - Klassische Rennwagen am Berg
Aug
10
2014
Hauenstein Bergrennen 2014 - Wichtige Info PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Weichert   

Hier eine wichtige Info zum Fahrerlager am Hauenstein Bergrennen.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. August 2014 um 22:23 Uhr
 
Aug
07
2014
Rennbericht - Osnabrück 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Weichert   

Wir schreiben Halbzeit in der Deutschen Bergmeisterschaft und das zweite Marathon Highlight innerhalb einer Woche steht vor der Tür. Viele der bereits am Glasbach startenden Fahrer haben die einwöchige Pause für einen kleinen Kurzurlaub zwischen den beiden Rennen genutzt. Der MSC Osnabrück lockte mit einem wahrhaft traumhaften Starterfeld auf die komplett neu asphaltierte Rennstrecke unlängst von Osnabrück. Über 200 Teilnehmer folgten dem Ruf des Bernd Stegmanns und boten den über 25.000 angereisten Zuschauern das wohl diesjährige Highlight der Saison. 

Die Wetteraussichten für das Rennwochenende am Uphöfener Berg waren anfangs doch eher durchwachsen, zeigte sich aber dann doch von seiner besten Seite und lockte den Besucherrekord von den bereits eben erwähnten mehr als 25.000 Zuschauern an die Strecke. Das Team um Bernd Stegmann sollte ja nun schließlich für den ganzjährigen und unermüdlichen Einsatz für ihr Bergrennen in Hilter/Borgloh entlohnt werden. Der selektive 2,03 km lange Kurs mit durchschnittlich 4,5% Steigung ist das nördlichste Rennen in der Meisterschaft, welches 1968 vor etwa 7.000 Zuschauern mit rund 140 Teilnehmern ausgetragen wurde. Nun - 47. Ausgaben später hat sich das Osnabrücker Bergrennen zu einem der Medien- und Motorsportevents auf nationaler und internationaler Ebene gewandelt. Darum hatte der MSC Osnabrück nun ein wahres Rekordstarterfeld von knapp 209 Startern zu verzeichnen, und das nur eine Woche nach dem Europameisterschaftslauf am Glasbach. Wie sonst auch wurde das Thema Cars & Fun beim MSC Osnabrück wieder groß geschrieben, denn man wollte den Leuten ja schließlich etwas bieten. Neben dem Schauspieler Norbert Heisterkamp der in der legendären Schwarzen Witwe, einem Opel Rekord A, als Taxi den Berg hinauf fuhr waren  auch Titus Dittmann mit seinem 67er Ford Mustang anstelle seiner Dodge Viper mit am Start. Diese fiel einem folgenschweren Unfall beim 24h Rennen am Nürburgring zum Opfer.  In der Gruppe A über 3000 ccm trumpfte der ehemalige Bergeuropameister Roland Wanek im Mitsubishi EVO IX mächtig auf  und verwies seine Markenkollegen Laszlo Hernadi und Gabriella Pedroni (jeweils Mitsubishi EVO VIII) auf die Ränge zwei und drei. Die beiden CBC Piloten Albert Vogt im Subaru Impreza und Heinz Neurohr in der Renault Alpine A310 komplettierten die Top 5 der Klasse. Ronny Hering im VW Scirocco I GTI belegte Rang 8. Detlef Schröder aus Reihen des CBCs konnte im VW Polo I die kleinste Klasse der Gruppe A bis 1400 ccm vor einem spektakulär fahrenden Christoph Hilmes im VW Polo II und Hartmut Grebe im Ford Fiesta gewinnen.

Der NSU Bergpokal war mit 10 Fahrzeugen wieder ganz ordentlich besetzt und lockte zahlreiche NSU Fans an die Strecke in die Borgloher Schweiz. Steffen Hofmann musste sich dieses Mal ganz schön lang machen und sich mit all seinem Können seinen beiden stärksten Verfolgern Jörg Davidovic und Jörg Höber zur Wehr setzen. Thomas Krystofiak im NSU 1200C stellte den Langnasenprinz auf Rang 4 ab. Carsten Steinert im NSU TT komplettierte das Top 5 Ergebnis der Gruppe des NSU Bergpokals.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. August 2014 um 22:21 Uhr
 
Jul
30
2014
Rennbericht - Glasbachrennen 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Weichert   

 Auflage 4 nach Wiederbelebung des legendären Glasbachrennens seit den 90er Jahren - die RSG Altensteiner Oberland lud wie die letzten 3 Jahre zuvor wieder zum Internationalen ADAC Glasbachrennen - zum zweiten Mal mit EBM Prädikat ein. Wie gewohnt erwarteten die Fahrer und Zuschauer wieder eine Top Veranstaltung mit vielen tollen Fahrzeugen und einem flüssigem Rennablauf.  Was am Freitag noch bei tollem Wetter mit einem extra angesetzten Präsentationslauf begann wurde durch die Verkettung unglücklicher Umstände am Samstag und Sonntag jäh niedergeschmettert. Diverse Motorschäden und Inkontinenz einiger Fahrzeuge, gepaart mit am Samstag einsetzendem Monsunregen, wirbelte den Zeitablauf derart durcheinander, dass an einen flüssigen Ablauf nicht mehr zu denken war. Der erste und leider auch einzig komplette Trainingslauf wurde aufgrund der eben genannter Gründe gegen 13.30 Uhr beendet. Pünktlich zum Beginn des zweiten Laufs setzte dann monsunartiger Starkregen ein. Nicht , dass das nicht schon genug war und die Orga   vor eine harte Probe stellte - nein, Fiat 127 Pilot Jörg Eberle setzte dem ganzen dann noch die Krone auf, in dem er dank vergessenem Öldeckel die Hälft der Strecke mit Öl eindeckte. In Verbindung mit dem Wasser keine wirklich gute Mischung. So tat die Rennleitung um Kevin Ferner in Absprache mit der FIA das einzig richtige und brachen den zweiten Trainingslauf inmitten der 1150er Klasse um 17.40 Uhr ab. Die Sicherheit der Fahrer geht schließlich vor und man wollte die Strecke zum Rennsonntag hin wieder komplett sauber haben.  Somit war auch kein wirklich aufschlussreiches Ergebnis vom Samstag zu verzeichnen und ließen die Fahrer und Zuschauer weiter rätseln, wer denn die modernste Bergrennstrecke Europa am schnellsten bezwingen wird. Die 35 Kurven, verteilt auf 5500m verläuft auf einem sehr kurvenreichen Teilstück der  L1027 von Steinbach (380 m ü NN) bis hoch hinauf zum Rennsteig auf 640 m ü NN und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 260 m. Mit diesen charakteristischen Eckdaten und gespickt mit modernster und sicherster Technik ist diese Rennstrecke wohl einzigartig in Deutschland. Laut Organisationsleiter Marcus Malsch hat man hier Kapazitäten für 35.000 Zuschauer entlang der Strecke geschaffen und war somit nun einem großen Besucheransturm gewachsen. 

Im NSU Bergpokal wurden wieder einmal die Siegesglocken für den Rekordchamp aus Burgebrach, Steffen Hofmann im NSU TT geläutet. Mit blitzsauberer Fahrt und bestens abgestimmtem Fahrzeug setzte er sich gegen seine Mitkontrahenten Jörg Davidovic (NSU TT) und Thomas Krystofiak im NSU 1200C durch. Leo Rabus und Jörg Höber fielen leider beide nach dem ersten Lauf. Doppelt ärgerlich für Jörg Höber, der bis dahin auf P2 lag.  Die Gruppe F über 2000 ccm gewann Lars Bröker im Mitsubishi Lancer trotz eines krassen Fahrfehlers in der Schikane vorn Hendrik Uenzen im BMW M3 STW und CBC Pilot Richard Rein im Ford Capri 2600 RS. Jochen Stoll war ebenfalls wieder glänzend aufgelegt und gewann im Peugeot 306 S16 die Gruppe F bis 2000 ccm Hubraum vor Kevin Veit im BMW E30 320is und Alexander Reder im BMW 318is, CBC Pilot Ronny Hering wurde im VW Scirocco I GTI vierter.

 

Hier die aktuellen Punkte:

Hering: 6 + 6 = 12 Punkte

Vogt: 0 Punkte

 

Rein: 10 + 10 = 20 Punkte

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Juli 2014 um 23:27 Uhr
 
Jun
30
2014
Rennbericht - Ibergrennen 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Weichert   

Nun ist das halbe Jahr schon um und die Bergrennen-Gemeinde zieht es ins schöne Eichsfeld nach Heilbad Heiligenstadt. Der schöne, inmitten der malerischen Idylle gelegene, 35.000 Seelen Ort ist einzigartig im Kalender der deutschen Bergmeisterschaft.  Bereits zum 19. mal lockt das Team vom MC Heilbad Heiligenstadt die knapp 120 Starter in ihren schönen Ort. Das scheint auch nicht mehr als logisch zu sein, so ist Heilbad Heiligenstadt doch der Mittelpunkt Deutschlands und lädt quasi gerade dazu ein hier eines der wohl schönsten Bergrennen auszutragen. Wie immer war hier alles vom Team um Rennleiter Kevin Ferner, Leiter der Streckensicherung Leander Birkel, Organisationsleiter Hermann Ludolph und Pressedame Silvana Tismer, bestens vorbereitet worden. Nichts wurde dem Zufall überlassen und man konnte sich auf einen sehr entspannten Rennablauf freuen. Auch die verschollenen Pressewesten, die es ein wenig zu eilig hatten und sich schon voller Vorfreude auf den Weg zum Glasbach gemacht haben, wurden kurzerhand wieder herbeigeschafft. Auch etwas übereifrige Zuschauer, die meinten sich zu nahe an die Strecke zu begeben, wurden kurzerhand - freundlich aber bestimmt - durch den LS Leo ihrer Plätze verwiesen - denn Sicherheit geht nun mal vor. Auch über den flotten Hol- & Bringdienst der Anhänger im Fahrerlager freuten sich alle Fahrer und wünschten sich solch einen Service bei jedem Rennen. Zwischendurch bleibt natürlich immer wieder Zeit sich beim "Treffpunkt Alex" zu treffen, etwas zu essen oder zu trinken. Ein kleines Feeling vom Großen Preis von Monaco kommt hier schon auf, denn an fahrerischem Können oder Spannung fehlt es hier bestimmt nicht. 

 

Bereits am Trainingssamstag ließen die Piloten ordentlich die sprichwörtliche Kuh fliegen und setzten in den ersten 3 Läufen ihre Duftmarken, ohne bereits alles zu geben. Im vierten Lauf regnete es dann wie aus Kübeln gab den Piloten so noch einmal die Möglichkeit ein evtl. Regensetup zu testen. So musste auch Steffen Hofmann noch mal ran, der den dritten Lauf aussetzte um sein Material zu schonen. Sein Mitstreiter Jörg Höber war mal wieder mit coolem Spoiler unterwegs, demontierte diesen aber, da ihm Schnecken - ja die kleinen schleimigen Tiere mit Haus drauf - den Spoiler an der Unterseite zerdepperten, dabei aber selbst in Teilen am selbigen hängen blieben. Möglich, dass im Eichsfeld Panzerstreckenschnecken unterwegs sind oder Jörgs grauroter NSU TT einfach zu tief, aber dafür super schnell, ist. Total blöd lief es für NSU TT Piloten Uwe Schindler, der im ersten Lauf einen Bremsklotz verlor und im zweiten Lauf einen kapitalen Motorschaden zu verzeichnen hatte - hier erblickte ein Pleuel bei 8.000 U./min. das Licht Welt und machte den Motor zu Kernschrott. 

Fast wie in alten Tagen fühlten man sich beim Duell der DTM Autos aus den 90ern. Der Duderstädter Markus Wüstefeld im Mercedes Benz AMG 190E Evo II,  verwies seinen Kontrahenten René Frank im Schnitzer BMW E30 M3 DTM auf Rang 2. Auf dem dritten Platz folgte Ralf Iwan im Opel Kadett C Coupé 2.5 8V. Ein sehr coolen Auftritt bescherte CBC Fahrer Andreas Gmeinder im breiten Audi 80, der mit einem alten Audi 100 Avant als Zuglimousine, zeitgenössisch am Iberg anreiste.

In der Gruppe A bis 1600 ccm, wurde durch ein ultraknappes Duell zwischen Jochen Stoll im Peugeot 306 S16 und BMW 320is Piloten Ralf Orth bestimmt  mit dem besseren, wenn auch knappen Ende für Jochen Stoll. Er verwies Ralf Orth auf Rang 2 und Kai Neu im Ford Focus ST170 auf Rang 3. CBC Pilot Ronny Hering im VW Scirocco I GTI kam als 9. im Klassement an. In der kleinsten Klasse der Gruppe A bis 1400 cm gewann Detlef Schröder im VW Polo I 8V vor Stefano D'Acri im Peugeot 106.

Beim NSU Bergpokal schlug wieder einmal die Stunde für Champion Steffen Hofmann im selbst aufgebauten NSU TT mit Gruppe 5 Heckflügel. Ihm folgten die beiden NSU Jörgs in ihren beiden NSU TT, die sich einen erbitterten Kampf innerhalb einer halben Sekunden lieferten. Nicola Höllerich kam als einzige Dame im Feld im pinken Renn NSU TT auf einen guten vierten Rang und lies den einzigen NSU 1200C KWR Fahrer, Thomas Krystofiak hinter sich. Karsten Steinert scherte im 3. Wertungslauf die Antriebswelle ab und kam deswegen nicht mehr in die offizielle Wertung, sowohl aber in der NSU Wertung, wo jeder Lauf gewertet wird.

 

Hier die aktuellen Punkte:

Rein: 10 + 10 + 10 + 10 = 40

Hering: 6 + 6 + 6 + 6 = 24 (da Alleinstarter)

 

Vogt: 8 + 8 + 8 + 8 = 32

 
Jun
10
2014
Rennbericht - Wolsfelder Bergrennen 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Weichert   

Pfingsten ist allen in der Bergrennen Szene ein Begriff - nein nicht, weil dort eine besondere Kirche steht oder so etwas, sondern natürlich wegen dem Wolsfelder Bergrennen. So zieht der Tross, nach dem bereits vor 4 Wochen stattgefundenen European Hill Race in Eschdorf, weiter in die Eifel, Nähe Bitburg. Bei herrlichem Kaiserwetter, um nicht zu sagen, bei einer Bruthitze von über 35° Celsius wartete der EMSC Bitburg mit einem Rekordstarterfeld von 182 Nennungen aus vielen Europäischen Ländern auf. Das wie immer bestens von Günter Hoor und seinem hochmotiviertem Team vorbereitete und flüssig durchgeführte Rennen, lockte zahlreiche Besucher und Fans an die Naturtribünen der 1,64 km langen Strecke an der Nims. Zum Glück gab es genügend Versorgungspunkte um die durstige Menge mit kühlen, meist nicht alkoholischen Getränken abzukühlen. Denn die Abkühlung war bei den heißen Gefechten zu hochsommerlichen Temperaturen um die Topplätze in allen Klassen bitter notwendig.

Bereits im Training am Pfingstsonntag wurde mächtig angegast und gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was da am Pfingstmontag komme sollte. Manch einer zeigte noch nicht seine wahre Performance und wiegte so den ein oder anderen Mitkontrahenten in trügerische Sicherheit um dann im Rennen seine wahre Form zu präsentieren. 

Gilles Jacoby im Citroen C2 R2 Max gewann die Klasse A/F bis 1600 ccm vor einem super fahrenden Ronny Hering, im betagte VW Scirocco I GTI, der normalerweis immer in Reihen des CBCs unterwegs ist. Dritter wurde Lukas Bodtländer im Citroen C2 Challenge.

Pech hatte Rekordchampion Steffen Hofmann im NSU Berg-Pokal. Ihm scherte im ersten Wertungslauf beim Herausbeschleunigen aus der Bitkurve die Antriebswelle ab - kein Vortrieb mehr, kein Sieg in der offiziellen Wertung, aber noch mögliche Laufsiege für die NSU Wertung. Auch Jörg Davidovic fiel mit technischen Gebrechen am Renn NSU TT aus. So konnte der Nürnberger Jörg Höber alles klar machen und setzte den grauroten TT auf P1. Ihm folgten Uwe Schindler und eine stark fahrende Nicola Höllerich als schnellste Frau im NSU Berg-Pokal. René Rabus stellte den Familien NSU auf P4 ab, Karsten Steinert kam mit seinem TT auf Rang 5.

 
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